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Schwimmflügel geben den Kindern eine erste Sicherheit im tiefen Wasser. Sie helfen bei den Schwimmversuchen und können die Angst vor dem kühlen Nass nehmen. Gleichzeitig bringen sie Spaß beim Plantschen und können sogar schon für Babys und Kleinkinder verwendet werden. Damit die Schwimmflügel jedoch richtig halten und der eigentlichen Anwendung entsprechen, müssen sie vorher aufgepustet werden. Dies betrifft natürlich nur die Modelle, die auf dem Prinzip der Luftkammern basieren. Mit diesen sinnvollen Tipps klappt das aufpusten sicher im Handumdrehen.

Zum ersten mal Schwimmflügel aufpusten

Bevor die Schwimmflügel überhaupt zum Einsatz im Wasser kommen, sollten sie zunächst komplett aufgeblasen werden. Die Kammer müssen prall mit Luft gefüllt und fest sein. Sie dürfen sich nicht weiter eindrücken lassen. Danach einfach den Stöpsel wieder auf das Ventil drücken und das komplette Ventil in der Luftkammer versenken. Nur an einem aufgeblasenem Schwimmflügel erkennst Du, ob vielleicht Löcher oder Beschädigungen im Material vorhanden sind. Dafür hältst Du die Schwimmflügel einfach komplett unter Wasser. Entstehen an einer Stelle kleine Bläschen, so kann die Kammer die Luft nicht halten und die Schwimmflügel sind defekt. In diesem Fall dürfen sie nicht Schwimmhilfe dienen und sind komplett auszutauschen.

Achtung Sicherheitsventil

Die meisten Schwimmflügel sind mit einem Sicherheitsventil ausgestattet. Eine kleine Klappe verschließt also das Ventil, sodass weder Luft eintritt oder austritt, wenn das Ventil geöffnet ist. Spielen die Kinder beispielsweise mit den Schwimmflügeln im Wasser und das Ventil öffnet sich unbeabsichtigt, so dringt nicht sofort die komplette Luft aus den Kammern. Das Ventil lässt sich bequem wieder schließen und die Schwimmflügel halten die Luft. Beim Schwimmflügel aufpusten kann sich das Sicherheitsventil jedoch etwas unpraktisch zeigen. Du musst das Ventil leicht zusammendrücken, damit sich die kleine Klappe öffnet. Erst jetzt gelangt genügend Luft in die Kammern, sodass die Schwimmhilfen schnell aufgepustet sind. Bei manchen Ventilen kommt es darauf an, in welche Richtung sie zusammengedrückt werden. Andernfalls öffnet sich die Klappe nicht. Ein Blick in das kleine Loch des Ventils verschafft Dir jedoch Gewissheit.

Zweikammer-Luftsysteme

Professionelle Schwimmhilfen bestehen aus einem Zweikammer-Luftsystem. Dabei sind die beiden Luftkammern voneinander getrennt und müssen einzeln aufgepustet werden. Für einen kompletten Satz Schwimmflügel gibt es also vier Ventile zu berücksichtigen. Geht eine Luftkammer beim Schwimmen und Baden kaputt, sorgt noch die andere Luftkammern an einem Arm für den gewünschten Auftrieb. Allerdings sollten die Schwimmflügel in diesem Fall sofort ausgetauscht werden. Bemerkst Du beim Aufpusten, dass sich die Luft von der einen Kammer auch in die andere verteilt, so liegt ebenfalls ein Defekt vor. Die beiden Luftkammern müssen immer einzeln abgeschlossen sein und voll funktionieren, damit die Schwimmflügel als zugelassene Schwimmhilfe gelten.

Alternative: Styropor Schwimmflügel

Manche Schwimmflügel sind mit einem Kern aus Styropor kombiniert. Hierbei handelt es sich meist nur um eine Luftkammer, die aufgepustet werden muss. Den zweiten Sicherheitsaspekt übernimmt dann der Styropor im Inneren. Geht also die Luftkammer kaputt, bietet der Kern noch ausreichend Auftrieb, um an den Beckenrand schwimmen zu können. Der Kopf des Kindes bleibt über Wasser. Eine Alternative ohne Luftkammern sind die Schwimmflügel aus reinem Styropor. Sie müssen nicht aufgepustet werden, nehmen jedoch auch in der Badetasche deutlich mehr Platz weg und lassen sich nicht falten. In diesem Bereich gibt es auch kaum Schwimmflügel, die laut TÜV als Schwimmhilfe zugelassen sind. Das System mit den beiden Luftkammern ist jedoch nach DIN geprüft, je nach Hersteller.